Ökosystem Mensch
Die chinesische Medizin hat ihre Bekanntheit in erster Linie durch die Akupunktur erlangt.
Das Wissen um die »fünf Elemente« Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall, das der chinesischen Weltsicht und Medizin zugrunde liegt, hat bei uns im Westen vor allem über die Ernährung Einzug gehalten.
Die alten Chinesen haben den Elementen jeweils bestimmte Organe, Funktionen und Gefühle zugeordnet. In dem miteinander agierenden Kreis dieser Wandlungsreiche, die wie ein gut eingespieltes Ökosystem funktionieren, wird der gesamte Mensch als Körperseelegeist dargestellt. Wo das Ökosystem durcheinander ist, zeigt sich das als Krankheit auf emotionaler, geistiger oder körperlicher Ebene.
Über die Leitbahnen, die Meridiane, die den gesamten Körper durchziehen, werden die Organe, ihre Funktionen und ihre Gefühle versorgt; die nötige Information gelangt überall hin und beeinflußt Körper, Gefühle und Gedanken. In diesem Sinn ist die chinesische Medizin – betrieben auf der Kenntnis der Wandlungsreiche – in einem modernen Sinn ganzheitlich zu nennen. 
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